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[GIS, was ist das?] [GeoMedia & naturplan - meine Arbeit ]

GIS, was ist das?
GIS ist die Abkürzung für Geographisches Informationssystem oder auch Geo-Informationssystem (geographic information system).
GIS ist nicht einfach nur eine Software zur Kartenerstellung.
GIS ist die zusammengehörige Einheit von Computer Hardware, Software, geographischen Daten und dem Anwender zur effizienten Erfassung, Sicherung, Aktualisierung, Veränderung, Analyse und Visualisierung aller Formen geographisch referenzierter (raumbezogener) Information.    

Understandig GIS (1990)

Welchen Zweck hat ein GIS?
Ein GIS organisiert, verknüpft, modelliert und präsentiert Daten um die räumlichen Verhältnisse unter Berücksichtigung zeitlich erfaßter Ereignisse zu erforschen. Es speichert dabei die erfaßten Informationen in einer Ebenenstrutur (Layer). Aus der Datenbank können die gewünschten Informationen ausgelesen, angezeigt und präsentiert werden.

Layerstruktur und angebundene Datenbank kennzeichnen die GIS-Technik
Anwendungen für GIS
Die Spannweite der Anwendungen reicht von der digitalen Bodenkarte über ein automatisiertes Raumordnungskataster bis zu digitalen Stadtplänen und Autoatlanten, die zum Beispiel Autofahrern Routenplaner und Navigationssysteme an die Hand geben.
GIS findet Anwendung in der wissenschaftlichen Forschung, im Resourcenmanagement und in der Entwicklungsplanung. Aber GIS wird auch von völlig anders ausgebildeten Personen angewandt. Marketing und Werbeagenturen setzen GIS genauso ungezwungen ein, wie Zeitungen, Versicherungen oder Telefongesellschaften.
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GeoMedia und naturplan
Seit August 2001 beschäftige ich mich mit dem Programm GeoMedia 4.0 der Firma Intergraph. GeoMedia dient als Softwarekomponente und Werkzeug für meine GIS-Projekte. Ich arbeite als Selbständiger bei der Firma Zur Internetseite von naturplan in Darmstadt an verschiedenen Projekten mit, die einer Bearbeitung mittels GIS bedürfen. Dabei werden thematische Karten und Datenbanken entwickelt, die miteinander verknüpft sind.

Meine eigentliche Arbeit besteht zunächst darin, Geometriedaten als Punkte, Linien und Flächen in Geomedia zu digitalisieren.
Dabei werden in zuvor von mir festgelegten Datenbankstrukturen Einträge vorgenommen. So entstehen Punkte, Linien und Flächen, denen weitere Attribute zugewiesen sind. Eine Linie wird so zum Beispiel zum Zaun, zur Gemeindegrenze und gleichzeitig zur Flurgrenze, wenn dies thematisch sinnvoll ist.

Später können mit den erzeugten Daten mit Hilfe logischer Operatoren Berechnungen durchgeführt und die Ergebnisse schnell und einfach als Karte dargestellt werden. Das fertige Produkt besteht aus thematischer Karte und der zugehörigen Datenbank.
Die Datenbank-Inhalte basieren auf dem Access-Format und sind in beliebige andere Formate zu exportieren. Die offene Programmstruktur von GeoMedia erlaubt es, erzeugte Daten in andere Formate von GIS-Programmen, wie z.B. ArcGIS (ESRI) oder Vektor-Graphik-Programme, z.B. AutoCad (Auto-Desk) umzuwandeln.

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